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Auf die harte TourSeit gestern ist sie rum, die härteste Golf Challenge der Welt. Gegen die harte Tour ist selbst die PGA Tour ein Kinderspiel. Die Regeln: Es werden alle neun GolfRange Anlagen in Deutschland gespielt. Das Zeitfenster beträgt nur 4 Tage. Der Modus der harten Tour ist wie im Profigeschäft üblich Zählspiel. Der kleine aber feine Unterschied besteht darin, dass pro Bier, das bis zum letzten Loch an jedem Tag getrunken wird ein Schlag abgezogen wird.Over and out. In bester FORE!TITUDE Golf Wear lief das Team gestern auf der Anlage in Brunnthal bei München ein und beendete dort mit einem „Sandwedge last in“ Battle auf dem letzten Loch in Kirchstockach die harte Tour.![]() Vier Tage zuvor fiel der Startschuss um 8 Uhr auf der GolfRange Germering. Nach 9 Loch ging es dann für die vier Golf Warriors mit dem Tourbus weiter nach Augsburg. Nach einer kleinen Aufwärmrunde im Clubhaus wurde jeder Winkel des Platzes untersucht bzw. besucht. Die Scores waren im Keller, aber die Laune auf dem Höhepunkt. ![]() Ohne Besorgniserregende Zwischenfälle ging es weiter nach Nürnberg. Nach meinem Versuch Heinz mit dem Ball außer Gefecht zu setzen, wollte Stefan nachziehen. Er hätte fast einen kleinen weißen Hund zusammengeballert. – Aber selber Schuld, was macht der auch im Aus? Nach einer kurzen Grundreinigung im Hotel ging es über den „Nassauer Keller“, wo wir versuchten Gummiartiges Fleisch zu essen weiter zum Park Cafe. Hier war es alles andere als zäh. Super Laden mit netten Mädels und guten Drinks. Auf dem Weg dahin hat sich Heinz verabschiedet. – Aber ein bisschen Schwund ist immer... ![]() Im Mittel dürften die Tourspieler ca. 2 Stunden Schlaf erwischt haben, bevor es mit Allroundtalent und Busfahrer Benni weiter ging nach Berlin. Abfahrt war um 6 Uhr früh. Kriminalisten und Juristen wird evtl. noch interessieren, dass wir auf ner Autobahn Tanke fast die „Zeche“ geprellt haben, da jeder davon ausging, dass der andere den Sprit schon bezahlt hat. Das konnte aber in letzter Sekunde noch abgewendet werden. Nach einer äußerst skurrilen Runde in Berlin kam der rosarote Rabbit Jens dazu. Dank seines unglaublichen Verhandlungsgeschicks konnten wir in der dortigen Clubgastronomie ein 5 kg Glas Spreewaldgurken für 7,50 € erwerben. Damit war der Anfang gemacht und wir konnten sogar noch 3 Weißbier im Glas zum mitnehmen raus schlagen. ![]() Kurz hinter Berlin nahm das Schicksal seinen Lauf. Ich glaube Jens hat jetzt Hausverbot an der Tanke an der Stadtgrenze. Seine verzweifelten Versuche sich für meine Säuberungsaktion mit dem Scheibenabzieher zu revanchieren scheiterten kläglich. Der Dank kam auf einer Tanke inmitten zwischen Berlin und Hamburg. Dort konnte er eine kleine Unachtsamkeit meinerseits nutzen und auch mich mit einem Abzieher benetzen. Offensichtlich wurde unsere darauf folgende kleine Wasserschlacht mit einer Gießkanne beobachtet. Ist aber nur eine Vermutung, da die Kassenfrau auf unser fröhliches „Wir kommen nächstes Jahr wieder, ciao“ antwortete, dass sie die Polzei rufen würde, wenn wir nicht sofort Land gewinnen. In Hamburg verunsicherte das Auftreten des mannshohen Rabbits vornehmlich die Hunde aus der Gastronomie. Bis Loch vier verlief alles wie gewohnt. Die abgedriffteten Bälle wurden versucht durch weitere Biere zu kompensieren. Von Flüssigkeitsmangel kann also nicht wirklich die Rede sein. Dennoch fiel mein Handy an der Bahn ins Wasserhindernis, nachdem ich meinen Ball von der roten Markierung weggespielt hatte. Dummerweise befand sich mein Handy dabei die komplette Zeit in der Tasche meiner Hose. Also war alles nass und das Telefon hinüber – Aber ein bisschen Schwund ist immer... ![]() Zum Glück gab es am nächsten Abschlag noch einen Schnapps, den der Kanzler vorbeigebracht hat. Danke dafür. Das hat mich ein wenig aufgewärmt. Trotzdem musste ich an Bahn 6 das Shirt wechseln. Daraufhin schaute mich mein Flight an, wie ein Auto (Opel Kadett Baujahr 83). Sie hatten nicht mal mitbekommen, dass ich ins Wasser geplatscht bin. Sie wollten mich dann zum aufhören überreden, aber so leicht gebe ich mich nicht geschlagen ... Massel hatten wir auch weil dann Sabine trafen, welche die Gastro in HH leitet. Sie half uns unseren den Abend zu überstehen und schenkte uns 12 Weißbier-Gläser. An dieser Stelle muß man hier mal ein Extra-Kompliment an die Anlage Hamburg machen. Nicht nur Gastro, sondern das ganze Team sind der Wahnsinn!!! ![]() Danach sind wir beim einchecken fast aus dem Hotel rausgeflogen. Das Rehlein an der Rezeption fand, dass wir wohl etwas anstrengenden waren. Sie bemerkte laufend, dass sich schon eine Schlange hinter uns gebildet hatte. – Nicht wirklich belastbar... Die Suche nach belastbarem Material ging weiter. Es verschlug uns per Taxi auf direktem Weg auf die Reeperbahn. Die Tourstops hier waren eher harmlos. Zur Davidwache hat´s keiner geschafft. Irgendwie waren am Morgen auch wieder alle im Hotel, als wir weiterfahren wollten nach Bremen. Symptomatisch war wohl dass als erstes eine Bierflasche aus dem Bus fiel, als wir die Tür geöffnet haben. – Aber ein bisschen Schwund ist eben immer. Nach Bremen war eine einzige verfi**te Baustelle. Zum Glück wurden wir aber in Bremen als zweites mit einer bayerischen Kleinigkeit (Weißbier) empfangen. Als erstes wurden wir nämlich gefragt wer der Hase sei. Da gerade Clubmeisterschaften waren hatten wir eine kurze Wartezeit. Die konnten wir nutzen, um uns mit dem ortsansässigen Rehlein anzufreunden, obwohl sie dreist behauptete, dass wir nach Bier stinken. Ich glaube ja, dass sie den Longo gemeint hat. ☺ Harte Schale, weiche Kern sag ich da nur. An Loch sieben kam dann der Weißbier Express mit dem Rehlein und Weißbier in Coffee to go Bechern. – Oder war das nur der Hinweis, dass wir jetzt möglichst schnell gehen sollen? Am nächste Abschlag flog mein Ball gefährlich Nahe an eine Ente. Die Meinungen ob sie überlebt hat gehen auseinander. – Aber ein bisschen Schwund ist immer... Bei einem Burger King an einer Autobahntanke haben wir uns dann noch das „Your Size! Unter uns: auf die Größe kommt es an“ Schild ausgeliehen. – Das könnt ihr übrigens auf der GolfRange Dortmund abholen, wir haben es dort hinterlegt... ![]() Auf dem Weg nach Dortmund spielte der FC Bayern München mit dem BVB. Ab dem Führungstreffer der Münchner gab es im Bus für jedes weitere Tor Schmähgesänge für die Dortmunder. Natürlich per Telefon live in die GolfRange. Die gerechte Strafe für diese Vorab-Mail vom Anlagenleiter aus dem Pott: „... Wir haben Euch für den 12.09.2009 eine Startzeit um 17.20 Uhr und um 18.20 Uhr reserviert. Bitte sagt uns frühzeitig Bescheid, welche Zeit Ihr schaffen werdet. Wahrscheinlich werdet Ihr mit dem Fußballverkehr nichts mehr zu tun haben, da der BVB am Samstag den FC Bayern schon um 15.30 Uhr abzieht. Somit solltet Ihr keine Probleme haben auf unsere Anlage zu kommen!... „ In Dortmund angekommen war die Anlage quasi schon fast evakuiert. Wir konnten also ungestört auf die Runde. Zumindest haben wir das gedacht. An Tee 1 war eine Ansammlung von ca. 40 Personen am Rande des Fairway im Weg, die sich auch durch den Ruf FORE! nicht verscheuchen ließen. Vielleicht fanden Sie den schreienden rosa Hasen einfach nur niedlich und haben ihn nicht ernst genommen. Einige Versuche von uns außen um die DGruppe rum zu spielen scheiterten kläglich und landeten auf der Driving Range. Bei so einem Start war es auch nicht weiter verwunderlich, dass das 19. Loch auch enttäuschte. Schöferhofer Weizen schmeckt eher wie Wasser mit Zigarettenkippen als Bier. Und ich weiß wovon ich da rede. Danke Stefan! Auf jeden Fall konnte aber auch das schlechte Bier nicht über den unfreundlichen Service hinweg täuschen. ![]() Das hatte zur Folge, dass wir in Richtung Hauptbahnhof Dortmund aufgebrochen sind, um unser Hotel zu beziehen. Leider waren die ausgebucht. – Oder haben die das nur gesagt, weil die gesehen haben, dass wir mit FAXE Bier angerückt sind? – Wie auch immer, wir durften im Hotel Senator 2 km weiter einziehen. Dummerweise war das Hotel voller BVB Fans, die sich von uns dann schwache Kommentare zum Spiel gegen Bayern anhören mussten. Da wir aber noch ein paar weitere BVB Fans beleidigen wollten, sind wir auf´n Marktplatz zum Essen gefahren. Dort haben wir dann auch noch zwei geile Rehleins getroffen und telefonisch eine tätowierte Gruppe Metaller aus Duisburg beschimpft und zum 3. Golf Krieg herausgefordert. Einem unserer Golf Warriors wurde dann der Eintritt in die Nightrooms verwehrt, weil er Nike Shox an hatte. Vermutlich war der Asi-Kasper an der Tür sauer, dass die Schuhe viermal soviel gekostet haben wie sein Anzug. Sowas gibt´s auch nur im Pott. – Welcher Laden sucht seine Gäste noch nach den Schuhen aus? Ich dachte der letzte Laden der das versucht hat war das Mudia Art in Essen und ist dabei Pleite gegangen. – Wir sind dann jedenfalls weiter in den Bierkönig. Das war mal so Malle, dass kennen wir eigentlich nur ausm Fernseher. Irgendwie ging dann Stefan schon kurz nach dem betreten der Location verloren. – Aber ein bisschen Schwund ist immer... Also haben wir ohne Stefan und ohne Benni und Heinz, die schon vorher ins Hotel sind, tapfer durchgehalten, bis ein Rehlein meinte wir könnten auch nach Bochum fahren. Das wären nur 10 Minuten und da gäbs gute Läden. Nachdem wir ne viertel Stunde unterwegs waren, haben wir ne Tanke angefahren und standesgemäß „Zündkerzen“ gekauft. Das sollte sich als geschickter Schachzug rausstellen, da wir noch weitere 20 Minuten unterwegs waren, bevor wir im „Riff“ angekommen sind. Dort lief zur Begrüßung wenigstens „Killing in the name of“ von Rage Against The Machine. Das änderte leider nichts an der Tatsache, dass wir dem Rehlein glaubten, dass man in dem Laden mit Karte zahlen kann. Gegen halb 6 mussten wir dann am Ausgang feststellen dass das nicht der Fall ist und unser letztes Hartgeld mobilisieren, um wieder in Freiheit zu gelangen. Nachdem wir dann wieder im Hotel waren klingelte das Telefon gefühlt direkt nach dem Einschlafen. Es war die sexy Stimme von Heinz, der unterstrich, dass wir in ca. 30 Minuten fahren würden. Also schnell runter noch schnell ein Spezi trinken bevor es jemand sieht und weiter geht’s. Nach 6 Stunden Fahrt von Dortmund erreichten wir nach insgesamt 2050 km Weg die GolfRange Brunnthal und Kirchstockach. Auf den finalen 18 Loch war der rosa Rammler das Gesprächsthema bei der Damenwelt. Die Verzückung kannte keine Grenzen, da er dank Travis auch auf einmal Golf spielen konnte. Auf die letzten Meter hat Heinz dann noch mal alles in die Wagschale geworfen und sich den gesamt Sieg erkämpft. In Kirchstockach hat Stefan nicht nur die Gesamtführung verloren, sondern auch seinen Pitching Wede. – Aber ein bisschen Schwund ist immer... ![]() Die Gesamtabrechnung der harten Tour setzt sich folgender Maßen zusammen: Heinz mit 46 Bier und 398 Schlägen, Travis mit 2 Bier und 359 Schlägen, Stefan mit 40 Bier und 404 Schlägen, Bernd mit 42 Bier und 476 Schlägen Bereinigt um die Bierwertung lautet die Platzierung der ersten harten Tour: 1. Heinz mit 352 Schlägen 2. Travis mit 357 Schlägen 3. Stefan mit 364 Schlägen 4. Bernd mit 434 Schlägen Danger-Boy (15.09.2009)
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